Wissenswertes über Lebensmittelzusatzstoffe
Sie verstecken sich hinter dem Buchstaben E, werden aber jeden Tag gebraucht. Klartext.
Unter Lebensmittelzusatzstoffen versteht man Stoffe, die den Nahrungsmitteln beigefügt werden. Dabei kann es sich um naturbelassene oder synthetische Stoffe handeln (NI “naturidentisch” oder recht künstlich). Bestimmte Zusatzstoffe sind seit der Antike bekannt, zum Beispiel Meersalz oder Nitrite. Die zunehmende industrielle Produktion von Nahrungsmitteln hat zu einer Vielzahl von Konservierungs- und Farbstoffen geführt.
Folgen Sie dem E
Das Codex-Komitee für Lebensmittelkennzeichnung hat 1991 für die Lebensmittelzusatzstoffe 23 Kategorien eingeführt. Der Buchstabe “E” bedeutet, dass der Zusatzstoff von der Europäischen Uniion zugelassen ist. Die anschließende Nummer definiert den Zusatzstoff.
Die meisten Kategorien:
E100 - Farbstoffe
E200 - Konservierungsstoffe
E300 - Antioxidationsmittel und Säureregulatoren
E400 - Verdickungsmittel, Stabilisatoren und Emulgatoren
E500 - pH-Regulatoren
E600 - Geschmacksverstärker
Eine strenge Gesetzgebung
In der Nahrungsmittelindustrie dürfen nur zugelassene Zusatzstoffe verwendet werden. Diese müssen in der Zutatenliste auf der Verpackung ausgewiesen sein. Alle nicht genannten Zusatzstoffe gelten als illegal. Die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, führt die Prüfung der Zusatzstoffe durch.
Quelle: “Journal du fruit”