Molekular-Anti-Papst und Autor: Jörg Zipprick in der SAZ

Jörg Zipprick selbst ernannter Slowfoodrechtler und Autor verschiedener fragwürdiger Artikel über die Molekulargastronomie verriet nun in einem Interview mit der SAZ neben vielen von Ihm oft wiederholten, jedoch immer noch falsch dargestelten “Wahrheiten” über die molekulare Küche:”…Die Zusatzstoffe der Molekularküche versprechen eine große Ersparnis an Zeit und Geld für den Wirt….Wenig Arbeit, viel Verdienst dank Zusatzstoffen im Restaurant, dieses Prinzip wird sich durchsetzen….” Nun da hat der er einmal Recht. Aber vergessen hat er festzustellen das zum Beispiel in vielen “vermeindlich gesunden” Joghurts ein vielfaches an Zusatzstoffen eingesetzt wird. Auch das zum Beispeil der Hauptbestandteil von Glow (Vitamin B2) in Kindermedezin, wie Sanostol, sogar als besonders Gesundheitsfördernd eingesetzt. Hier gilt, wie so oft im Journalismus, Halbwahrheiten verbreiten mit vermeindlichen Gruselgeschichten führt ehr zum Abruck in Zeitungen als langweilige gesunde Wahrheiten. Grundsätzlich sollte meiner Meinung nach mehr Aufklärung betrieben werden und schon in der Schule aufgeklärt werden über gesundes und ungesundes Essen. Nicht McDonalds ist der “größte” Feind des gesunden Essens sondern die großen Lebensmittelkonzerne die geschickt hinter Ihrer Werbung die Zusatzstoffe verstecken. Die Frage ist: ob ein genussvoller Abend in einem Molekular-Restaurant einmal im Monat oder der tägliche Verzehr von Pizza, Joguhrt, Smoothies, Tütensuppen, Cola und Biermixgetränken anstatt Wein, Bier, Eintopf und Sonntagsbraten die echte Alternative dastellt. Aber anscheinend will sich mit der mächtigen Lobby des “Formfleisch mit Gesicht” niemand anlegen. Einer muss ja die Zeitungswerbung bezahlen und das werden die Spitzenköche Spaniens wohl nicht.

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